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Flugleistungsvermessung
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Grundlage für weitere Entwicklungen
Im heutigen Hochleistungssegelflug spielt zwar der Pilot immer noch die entscheidende Rolle, doch die Leistungsfähigkeit des eingesetzten Segelflugzeuges gewinnt zunehmend an Bedeutung. Aerodynamische Weiterentwicklungen entstehen im Allgemeinen mit Hilfe komplexer Rechenverfahren, Windkanaluntersuchungen oder auch durch logisches Aneinanderfügen von bekannten Untersuchungen. Die anhaltende Verbesserung der Flugleistungen von Segelflugzeugen lassen sich heutzutage nur realisieren, solange die Einflüsse jedes Entwicklungsschrittes durch geeignete Messungen verifiziert werden können. Für den Konstrukteur ergibt sich dabei die Möglichkeit, die getroffenen Annahmen und Rechnungen zu verifizieren, sowie die Auswirkungen von Modifikationen auf das gesamte Flugzeug zu ermitteln. Bereits seit 1937 führt die Idaflieg daher in Zusammenarbeit mit dem DLR systematische Flugleistungsvermessungen durch.
Im Laufe der Jahre wurden die bestehenden Messverfahren stets verbessert und neue Methoden entwickelt. In der Praxis hat sich das Vergleichsflugverfahren durchgesetzt. Dabei handelt es sich um ein stationäres Verfahren, bei dem einzelne Messpunkte bei konstanter Geschwindigkeit erflogen und bei der nachträglichen Auswertung zeichnerisch zu einer Kurve verbunden werden.
Veröffentlichung von Messergebnissen
eta-Vermessung
2001 wurde der "Riesenvogel" eta im Gegensatz zum normalen Vorgehen in Braunschweig vermessen. Details